Malaria in Thailand 2018 (Malaria) | มาลาเรีย

Malaria in Thailand 2018
In solchen Tümpeln gedeihen die Stechmücken, die Malaria übertragen.

Die Tropenkrankheit Malaria in Thailand

► Was ist Malaria? Malaria in Thailand ist eine der schwersten Infektionskrankheiten die man dort kennt. Man nennt sie auch Sumpffieber oder Wechselfieber. Die Malaria Plasmodien werden durch den Stich einer Anopheles-Mücke auf den Menschen übertragen und führen zur Infektionskrankheit Malaria.

Es ist komplexe Krankheit. Der menschliche Körper kämpft in verschiedenen Krankheitszyklen, einen inneren Kampf gegen die Plasmodium Parasiten.

Mehr zur Vorbeugung, zu Symptomen, zur Diagnose und zur Therapie.  

Bekommt man Malaria im Thailand, dann zeigt sich die Krankheit zuerst durch hohes Fieber. Befindet man sich in einem Gebiet wo auch Malaria auftritt, dann sollte man schnellstmöglich in eines der hervorragenden privaten thailändischen Krankenhäuser gehen. Niedergelassene Ärzte wie in Deutschland findet man in Thailand nicht. Man muss in ein Krankenhaus!

Malaria in Thailand gibt es zu allen Jahreszeiten.

Verbreitung 2018: Wo kommt Malaria in Thailand vor?

Die Malariaerkrankung kommt in Thailand sehr häufig vor. Es gibt einige risikoreiche Malariagebiete. Das Malariarisiko ist in der Regenzeit höher als in der Trockenzeit.
Zum Glück sind die Gebiete wo sich die Touristen aufhalten meistens malariafrei.

Malariafreie Gebiete 2018

1. Malariafrei ist die Gegend um Bangkok, Cha Am, Chiang Mai, Hat Yai, Chiang Rai, Hua Hin und die Inseln Koh Samui und Koh Phangan.
Ebenso malariafrei sind die Innenstädte von Krabi, Pattaya, Phuket City, Songkhla.

Malariagebiete in Thailand 2018

2. Ein sehr geringes Malariarisiko besteht in den zentral gelegenen thailändischen Provinzen und in den Küstenregionen. Auch auf den vorgelagerten Inseln und in höheren Gebirgslagen ab 1.500 Meter ist das Risiko an Malaria zu erkranken sehr gering.

3. Ein geringes Malariarisiko hat man im Gebiet und in den Wäldern im mittleren Westen Thailands und in den nördlichen und östlichen Provinzen. Ebenso in den Touristengebieten im Goldenen Dreieck und im Khao Sok National Park.

Auch auf den Inseln Koh Chang, Kho Phuket, Koh Mak und den Similan Inseln ist das Risiko gering.

4. Ein höheres Malariarisko besteht in den Malariagebieten Thailands in den Grenzregion zu Myanmar und zu Kambotscha:
Ein höheres Malariarisiko besteht in den Provinzen Mae Hong Son, Tak im nordwestlichen Grenzgebiet zu Myanmar.
Ein höheres Malariarisiko hat man auch im westlichen Grenzgebiet in der Provinz Chumphon, Kanchanaburi, Khiri Khan, Petchaburi, Prachuab und Ranong.
Im südlichen Grenzgebiet besteht ebenfalls ein höheres Malariarisiko in der Provinz Narathiwat, Songkhla und Yala.
Im südöstlichen Grenzgebiet zu Kambodscha gibt es auch ein höheres Risiko an Malaria zu erkranken. Vor allem in Chantaburi und Trat.

In der bewaldeten Region der Provinz Phang Nga und der Provinz Phuket besteht auch ein höheres Infektionsrisiko.

In den Malariagebieten mit höherem Malariarisiko empfiehlt sich die prophylaktische Einnahme von Medikamenten wie Malarone®. Für die Gebiete mit geringerem Risiko oder bei kürzeren Aufenthalten in Risikogebieten empfiehlt sich die Mitnahme von Stand-by-Medikamenten zur Notfallbehandlung.

Wie ist die Übertragung von Malaria in Thailand

Malaria ist eine Infektionskrankheit, die durch mit Plasmodien infizierte nachtaktive Anopheles Stechmücken übertragen wird. Sie kann aber auch durch verunreinigte Spritzen oder durch eine direkte Bluttransfusion übertragen werden. Schwangere können Malaria auch auf Ihr ungebohrenes Kind übertragen.
Ansonsten ist Malaria nicht direkt von Mensch zu Mensch übertragbar und nicht ansteckend.

Malariaerreger

Es gibt fünf verschiedene Malariaerreger-Typen die jeweils unterschiedliche Malariainfektionen hervorrufen:

Plasmodium Vivax, Plasmodium Falciparum, Plasmodium Ovale, Plasmodium Malariae, Plasmodium Knowlesi.

  • Malaria Tropica übertragen durch Plasmodium Falciparum
    lebensbedrohlich durch Nierenversagen, „Gehirn-Malaria“, etc.
    55% Anteil aller Malariainfektionen in Thailand
  • Malaria Tertiana übertragen durch Plasmodium Vivax
    selten lebensbedrohlich
    45 % Anteil aller Malariainfektionen in Thailand
  • Malaria Tertiana übertragen durch Plasmodium Ovale
    selten lebensbedrohlich
  • Malaria Quartana übertragen durch Plasmodium Malariae
    nicht lebensbedrohlich
  • Malaria Knowlesi übertragen durch Plasmodium Knowlesi
    lebensbedrohlich

Malaria Inkubationszeit

Die Inkubationszeit ist die Zeit zwischen der Malaria Infektion – dem Mückenstich – und dem Auftreten der ersten Malariasymptome. Normalerweise beträgt die Malaria Inkubationszeit zwischen 6 und 13 Tage. Malaria tritt im Normalfall 10-13 Tage nach dem infektiösen Mückenstich auf, frühestens aber nach 6 Tagen.

Die Inkubationszeit kann aber auch viele Wochen betragen. Je nachdem mit welchem Malaria Erreger man sich infiziert hat.
Bei Malaria Quartana mit dem Erreger Plasmodium Malariae kann die Inkubationszeit sogar mehrere Monate oder Jahre betragen.

Nimmt man eine nicht wirksame medikamentöse Malariaprophylaxe ein, dann kann sich die Inkubationszeit verzögern. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe kann durch falsche Einnahme der Medikamente oder durch Resistenzen der Erreger unwirksam oder nicht voll wirksam sein.

Wenn man das Malariagebiet verlässt kann die Krankheit trotzdem noch auftreten, insbesondere bei Menschen die Chemoprophylaxe eingenommen haben.

Die Inkubationszeit von Malaria Tropica kann bis zu 3 Monate betragen. Also auch noch nach der Ausreise aus Thailand auftreten. Malaria Tertiana und Malaria quartana können bis zu einem Jahr, manchmal bis zu 5 Jahren nach der Malariainfektion ausbrechen.

Malaria Symptome und Verlauf

Nachdem man von einer, mit Plasmodium Erreger infizierten Mücke gestochen wird, kommt es zuerst zur Vermehrung des Erregers in der Leber des Menschen. Danach werden die roten Blutkörperchen im Blut vom Erreger befallen und der Erreger vermehrt sich erneut sehr stark. Die infizierten roten Blutkörperchen platzen und der Körper reagiert mit hohem Fieber.
Kleinere Blutadern in den Organen verstopfen und es kommt zu einem gefährlichen Krankheitsverlauf und Malariasymptomen.

Eine Malariaerkrankung ist an Hand der Symtome sehr schwer zu erkennen.
Praktisch hinter jedem Krankheitssymtom kann sich eine Erkrankung verbergen.

Malaria Symptome

  • Abgeschlagenheit, Appetitverlust
  • Übelkeit, Durchfall und Erbrechen
  • vorallem bei Kindern auch Bauchbeschwerden
  • Fieber und Schüttelfrost, Gliederschmerzen
  • trockener Husten, Kopfschmerzen

Symptome bei schwerer Malaria

Zusätzlich zu den normalen Symptomen kommen bei der schweren Malaria noch weitere Krankheitssymptome hinzu.

  • Atemnot oder Atemstörungen
  • Bewußtseinstrübung und Verwirrtheit, Bewußtlosigkeit
  • Gelbsucht, Hautblutungen
  • keine oder geringe Urinausscheidung
  • Kreislaufstörungen, Kreislaufkollaps

Bemerkt man das Auftreten mehrerer dieser Krankheitssymptome während oder nach einem Aufenthalt in einem Malariagebiet, dann sollte man sich in Thailand im nächstgelegenen Krankenhaus auf Malaria untersuchen lassen.

Malaria Diagnose

Eine Diagnose kann durch die Symptome und durch die vielfältigen Krankheitserscheinungen oft nicht festgestellt werden.

Eine Diagnose kann daher nur durch eine Blutuntersuchung erfolgen, in dem man den Plasmodium Parasiten im Blut nachweist.
Mit einer mikroskopischen Blutuntersuchung sind die Erreger innerhalb der roten Blutkörperchen zu erkennen.

Wenn bei einer Blutuntersuchung gerade keine Erreger im Blut nachweisbar sind, kann trotzdem eine Malaria vorliegen. Am besten man lässt bei Verdacht das Blut nochmals nach einem oder zwei Tagen untersuchen.

In den Krankenhäusern in Thailand gibt es zuverlässige Schnelltests, die mit fast 100 % jede Malariaerkrankung anzeigen.
Am besten ist es jedoch, wenn man beides, den Schnelltest und eine mikroskopischen Blutuntersuchung durchführen lässt.

Ist eine Malariaerkrankung durch eine Blutuntersuchung diagnostiziert, dann ist in jedem Fall eine Behandlung durchzuführen.

Malaria Schnelltest zur Selbstdiagnose

Der Schnelltest wird von verschiedenen Pharma Herstellern angeboten und ist eine gute Möglichkeit die Infektion schell selbst zu diagnostizieren.
Den Schnelltest bekommt man in jeder Apotheke in Thailand. Allerdings sollte man, wenn die Möglichkeit besteht, eine Blutuntersuchung im Krankenhaus vorziehen und die Diagnose und den Test im Krankenhaus machen lassen.
Eine Selbstdiagnose mit einem Schnelltest kann bei Anwendungsfehlern zu einer falschen Diagnose führen. Aufpassen.
Zeigt der Schnelltest ein negatives Ergebnis, dann sollte man bei anhaltenden Beschwerden den Schnelltest ein oder zwei Tage später wiederholen. Sofort nach einer erfolgten positiven Diagnose ein Krankenhaus aufsuchen. Die Erkrankung kann lebensgefährlich sein.

Thailändische Krankenhäuser

Scheuen Sie sich nicht in Thailand in ein privates Krankenhaus zur Untersuchung zu gehen. Private thailändische Krankenhäuser sind hochmoderne Dienstleistungszentren. Die Krankenhäuser sind perfekt auf alle Arten von internationalen Patienten eingestellt, da von verschiedenen Ländern wegen der günstigen Preise ein regelrechter Krankenhaustourismus entstanden ist. Falls möglich, wählen sie ein privates Krankenhaus. Die thailändischen Krankenhäuser unter staatlicher Verwaltung sind nicht auf internationale Patienten ausgerichtet.

Absolut zu empfehlen ist das Bumrungrad Krankenhaus in Bangkok. Es bietet eine perfekte medizinische Versorgung. Gute Krankenhäuser findet man aber auch in Phuket und auf Koh Samui.

Behandlung und Therapie

Hat man den Verdacht auf eine Malariainfektion in Thailand, dann sollte man sich unverzüglich zu einer Blutuntersuchung in das nächstgelegene private Krankenhaus begeben. Niedergelasse Ärzte gibt es in Thailand nicht. Bemerkt man Malariasymtome nach der Ausreise aus Thailand in Deutschland oder der Schweiz, dann geht man am besten zu seinem Hausarzt. Dieser wird Sie dann in ein tropenmedizinisches Institut verweisen, falls sich die Diagnose bewahrheitet.
Malaria wird mit unterschiedlichen Medikamenten behandelt, je nachdem welchen Erreger man diagnostiziert hat. Eine Therapie muss so schnell wie möglich erfolgen, denn eine Malaria Tropica kann ohne Behandlung binnen weniger Tage zum Tod führen.

Hat man Malaria Tertiana oder Malaria Quartana dann verordnet man normalerweise „Chloroquin“. Manchmal sind die Plasmodien schon resistent gegen Chloroquin, dann nimmt man ein anderes Medikament mit anderem Wirkstoff. Hat man Malaria Tertiana dann bekommt man „Primaquin“.

Die Malaria Tropica hat man früher mit Chloroquin- und Sulfadoxin-Pyrimethamin behandelt, aber bereits viele Malaria Plasmodien sind gegen gegen Chloroquin- und Sulfadoxin-Pyrimethamin resistent.
Heute gibt man bei Malaria Tropica besser Kombinationspräparate mit Artemisinin, Artesunate, Atovaquon, Lumefantrin und Proguanil.
(Artesunate ist in Deutschland noch nicht offiziell zugelassen, zeigt aber eine schnelle und gute Wirksamkeit.)

Der Wirkstoff Mefloquin in Medikamenten wird wegen der vielen Nebenwirkungen nur noch in besonderen Fällen eingesetzt. Neu als Malariapräperat ist eine Kombination von Artemisinin mit Piperaquin.

Bei Zerebraler Malaria, wo das Nervensystem geschädigt wurde, wird den Patienten Artesunate, Doxyzyklin und Chinin gegeben.

Bei einer Therapie und Behandlung werden aber nicht nur Medikamente gegen die Erreger gegeben, sondern es werden auch alle aufgetretenen Symptome behandelt. Bei hohem Fieber nutzt man kalte Wadenwickel und Paracentamol zur Fiebersenkung. Bei schweren Malariafällen braucht man intensivmedizinische Betreuung auf der Intensivstation mit Bluttransfusionen oder Blut Dialyse.

Malariaimpfung 2018 | „RTS,S“ Impfstoff

Hunderttausende von Menschen sterben jedes Jahr an der gefährlichen Tropenkrankheit, vor allem Kinder. Nach vielen Jahren Forschung gibt es jetzt zum ersten Mal einen Malariaimpfstoff. Der erste und einzige Wirkstoff der bislang hilft ist „RTS,S“. Die Wirksamkeit beträgt allerdings nur rund 30 Prozent. Das ist nicht viel, aber zum ersten Mal ist überhaupt ein Malaria Impfschutz verfügbar. Hersteller GlaxoSmithKline. Man kann das schon als Durchbruch sehen.

Malariaprophylaxe mit Medikamenten
(=Chemoprophylaxe)

Die Malariaprophylaxe, d.h. die medikamentöse Vorbeugung gegen Malaria verhindert nicht die Malaria Infektion, sondern stoppt nur die die Entwicklung des Parasiten im Körper und verhindert so die Erkrankung. Eine Chemoprophylaxe, also Malariaprophylaxe mit Medikamenten schützt übrigens auch nicht 100 Prozent vor einer Malaria.

Zur medikamentösen Malariaprophylaxe gibt es vier Medikamente bzw. Medikamentenkombinationen. Kaufen Sie die Malariaprophylaxe in Deutschland. In Thailand bekommt man oft gefälschte nicht wirksame Medikamenten Tabletten Plagiate.

1. Atovaquon + Proguanil

Die am häufigsten verwendete Malariatablette zur Vorbeugung gegen Malaria ist das rezeptpflichtige Malarone®.
Um die Malarone Tabletten zu bekommen ist ein Arztbesuch notwendig.

Malarone® Tabletten
mit Wirkstoff 250 mg Atovaquon und 100 mg
Proguanil

Malarone
junior® Tabletten

Tabletten mit Wirkstoff 62,5 mg
Atovaquon und 25 mg
Proguanil

Die Wirkstoffe Atovaquon und Proguanil kann man besonders für die Reiseziele Laos, Thailand, Vietnam, Kambodscha empfehlen. Aber auch für Indonesien, Malaysia und die Philippinen.

Einnahme der Tabletten:
Start der Einnahme: 1 Tag vor der Einreise in das Malariarisikogebiet
Ende Einnahme: 1 Woche nach Ausreise aus dem Malariarisikogebiet

Mögliche Nebenwirkungen: Bauchweh, Verdauungsstörungen,
Erbrechen Übelkeit, Kopfschmerzen und Husten. Zu weiteren Risiken und Nebenwirkungen informiert Sie Ihr Hausarzt.

2. Doxyzyklin-Monohydrat (1 H2O)

Wirkstoff Doxycyclin Monohydrat 1000 mg
Malariaprophylaxe gibt es von verschiedenen Herstellern
Doxycyclin Stada®
Doxyhexal Tabs®
Doxy M ratio®
100 Vibramycin® Tabs

In Deutschland ist Doxyzyklin Monohydrat für Malariaprophylaxe nicht zugelassen. Doxyzyklinmonohydrat für Malariaprophylaxe ist allerdings von der WHO empfohlen und wird für die Malariaprophylaxe eingesetzt.
Einnahme der Tabletten:
Start der Einnahme: 1 Tag vor der Einreise in das Malariarisikogebiet
Ende Einnahme: 4 Wochen nach Ausreise aus dem Malariarisikogebiet

Viele mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen. Vor Einnahme mit dem Arzt besprechen.

3. Mefloquin

Wirkstoff Mefloquin 250mg
Mefloquin ist in deutschen Apotheken zu kaufen unter dem Handelsnamen

Lariam®
Mephaquin®

Einnahme der Tabletten:
Start der Einnahme: 2-3 Wochen vor Einreise in ein Malariagebiet
Ende Einnahme: 4 Wochen lang nach Ausreise aus dem Malariagebiet

Sehr viele schwere Nebenwirkungen möglich. Vor Einnahme mit dem Arzt besprechen. Nicht empfehlenwert, da bessere Alternativen vorhanden sind.

4. Chloroquin zusammen mit Proguanil

Chloroquin wird zusammen mit Proguanil verwendet. Wird aber so nur bei besonderer medizinischer Indikation oder in speziellen Regionen eingesetzt. Vorallem geeignet für die Dominikanische Republik und bestimmte mittelamerikanische Länder.

Wirkstoff Chloroquin-Base

Resochin®
155mg Chloroquin-Base
Resochin Junior®
50mg Chloroquin-Base

Nivaquine® Sirup
5 ml =25 mg Chloroquin-Base
Nivaquine®
100 mg Chloroquin-Base
Nivaquine® forte
300 mg Chloroquin-Base

Weimerquin® forte
310 mg Chloroquin-Base

Einnahme der Tabletten:
Start der Einnahme: Eine Woche vor Einreise in ein Malariagebiet
Ende Einnahme: 4 Wochen lang nach Ausreise aus dem Malariagebiet

In Deutschland ist Nivaquine® nicht erhältlich. Jedoch überall im französischen und englischen Sprachraum erhältlich.

Mögliche Nebenwirkungen: Augenflimmern, Blutdruckabsenkung, Juckreiz, Schlaflosigkeit, Magenprobleme, Ohrensausen. Vor Einnahme mit einem Arzt besprechen.

5. Proguanil zusammen mit Chloroquin

Proguanil wird zusammen mit Chloroquin bei besonderer medizinischer Indikation verwendet.

Wirkstoff Proguanil
Im englischen und französischen Sprachraum erhältlich. In Deutschland ist das Medikament mit Proguanil nicht erhältlich.

Medikament Paludrine®
Einnahme der Malariaprophylaxe:

Start der Einnahme: 1 Woche vor Einreise in ein Malariagebiet
Ende Einnahme: 4 Wochen lang nach Ausreise aus dem Malariagebiet.

Mögliche Nebenwirkungen: Durchfall, Entzündungen im Rachenraum, Haarausfall, Schwindelgefühl, Übelkeit, Bauchschmerzen.

Schwangere, Kinder und Menschen mit Vorerkrankungen sollten unbedingt bei jedem Malaria Medikament ärztliche Beratung in Anspruch nehmen.

Zweitinfektion

Wer noch nie Malaria hatte bei dem ist das Risiko groß eine schwere Malaria zu bekommen. Hat man schon einmal eine Malariaerkrankung durchlitten, dann hat man trotzdem keine vollständige Immunität gegen Malaria sondern nur eine Teil-Immunität. Der Krankheitsverlauf ist dann meistens nicht so schwer

Notfallbehandlung

Was ist eine Notfallbehandlung ?
Man verzichtet auf eine Malariaprophylaxe und führt ein Stand-by-Medikament zur Notfallbehandlung mit sich. Bekommt man hohes Fieber dann nimmt man das Malarianotfallmedikament ein, falls man innerhalb 24 Stunden kein Krankenhaus aufsuchen kann.

Update: Resistenter Malariaerreger

In ganz Südostasien sowie in Thailand breitet sich ein neuer Malariaerreger aus, gegen den das vielgenutzte Medikament Artemisinin total wirkungslos ist. Ein Grund mehr um sich gegen die Malariamücken zu schützen.

… mehr zum Moskito- und Mückenschutz in Thailand

Zuletzt aktualisiert ZA-01-2018

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