Die Verwendung von Glutamat in der Thai Küche | กลูตาเมต

Glutamat Geschmacksverstärker
Glutamat wird gerne in der asiatischen Küche verwendet

Thailand | Geschmacksverstärker Glutamat

▷ In der thailändischen Küche verwendet man den Geschmacksverstärker Glutamat als Zutat für viele Gerichte. Man kann das weiße Pulver in Asien auf allen lokalen Märkten und in den Supermärkten abgepackt in Plastiksäckchen kaufen. In D-A-CH findet man das Pulver in nahezu allen Asia Shops.

Glutamat zum Kochen
Würzmittel Monosodiumglutamat

Glutamat E621

Glutamat ist ein transparente-weißes Salz, das ein natürlicher Bestandteil zahlreicher Nahrungsmittel ist. z.Bsp. Tomaten enthalten diesen Geschmacksverstärker. Er kann auch mit Unterstützung von Bakterien künstlich hergestellt werden.
Vor allem in Asien ist Natriumglutamat als Würzmittel sehr beliebt. Thailänder, Chinesen und Japaner verwenden das Salz traditionell zum Kochen. In D-A-CH wird es unter dem Namen E621 in der industriellen Lebensmittelproduktion verwendet.

Geschmack

Das Monosodium Salz hat einen Umami Geschmack und schmeckt pikant, würzig und bouillonartig. Umami bedeutet auf deutsch übersetzt köstlich.
Umami ist die fünfte Grundgeschmacksrichtung neben süß, salzig, sauer und bitter.

Verwendung

Als Natriumglutamat wird es in D-A-CH vor allem Fertig- und Tütensuppen, Salatsoßen, Würzsoßen vielen Gewürzmischungen zugesetzt
In asiatischen Ländern findet man es in den Restaurants neben anderen Gewürzen als Würzmittel wie bei uns „Maggi“ auf dem Tisch.

Unverträglichkeit

In der asiatischen Küche wird rund 80 % der gesamten Weltproduktion verwendet. Der Geschmacksverstärker ist in den asiatischen Küchen sehr beliebt.
Europäer bemerken beim Genuss oft Unverträglichkeiten, die bei Asiaten in der Regel nicht bekannt sind.

Folgende Unverträglichkeiten tauchen bei Europäern manchmal auf:
Ein Kribbeln in Armen, im Rücken und im Nacken. Oft auch Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwächegefühl und verstärktes Herzrasen.

Welche Glutamat Menge ist gefährlich?

In D-A-CH nimmt eine Person im Durchschnitt nur 0,3 g bis 0,5 g Glutamat pro Tag zu sich.
In Asien nimmt man rund 1,2 bis 1,7 g Geschmacksverstärker pro Person zu sich.

Vom natürlich vorkommenden freiem Glutamat in den Nahrungsmitteln sind es zusätzlich rund 1 g pro Tag.

Glutamat wird oft für Alzheimer oder Parkinson verantwortlich gemacht. In China, Thailand oder Japan tritt allerdings keine Häufung dieser Krankheiten auf. Im Gegenteil – in westlichen Ländern steigt die Erkrankungsrate an.

Die Gesundheitsbehörden der EU geben Entwarnung. Die Schädlichkeit kann trotz vieler Studien nicht bewiesen werden.

Glutamat tritt häufig versteckt in den Lebensmitteln auf

Auf den Produkte in D-A-CH wird Glutamat in der Zutatenliste oft nicht direkt genannt. Das Lebensmittelrecht erlaubt, dass der Geschmacksverstärker mit den Bezeichnungen „Würze, „Aroma“ oder „fermentierter Weizen“ umschrieben werden darf. Hersteller von Bioprodukten beschreiben ihn oft als „Hefeextrakt“. Das ist nicht schön und auch nicht transparent, aber es ist mit dem Lebensmittelrecht vereinbart.

Glutamat kaufen

In Thailand werden normalerweise zwei verschiedene Marken verwendet und angeboten.

Zum einen AJi-NO-MOTO Umami Seasoning – aus Japan.

Ajinomoto Glutamat
Ajinomoto Geschmacksverstärker

zum anderen Red Spoon Glutamate – aus Thailand.

Red Spoon Glutamat Thailand
Red Spoon

Beide Marken sind in den Asia-Shops in D-A-CH kaufen.

Man findet den in Asien so beliebten Geschmacksverstärker unter folgenden Bezeichnungen in den Regalen:

  • Monosodiumglutamat
  • Geschmacksverstärker
  • AJI-NO-MOTO Umami Seasoning
  • Red Spoon Glutamate

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